ODIN - Gebührentabelle für nachgehende Vorsorge

Voraussetzung für die Erstattung der ärztlichen Gebühren bei nachgehender Vorsorge ist ein durch ODIN erteilter Auftrag. Die Gebühren richten sich nach dem Leistungsumfang, der in den DGUV Grundsätzen für arbeitsmedizinische Vorsorgen angegeben ist.

Selbstverständlich kann d. Ärztin/Arzt frei entscheiden, welche der beschriebenen Vorsorgen entfallen kann, wenn diese nicht indiziert sind. Werden über die in den Empfehlungen des Grundsatzes genannten Untersuchungsmöglichkeiten hinaus weitere Vorsorgen erforderlich, kann eine Kostenübernahme nur nach vorheriger Rücksprache und Kostenzusage durch den jeweiligen Unfallversicherungsträger erfolgen.

Zur Orientierung über die Höhe der erstattungsfähigen Beträge dienen die nachstehenden Gebührensätze für die Abrechnung ärztlicher Leistungen bei nachgehender Vorsorge im Auftrag von ODIN. Die Abrechnung der ärztlichen Leistungen erfolgt auf der Basis der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ 1996). Ab dem 01.07.2015 gilt der 1,3-fache Gebührensatz für die durchgeführte Vorsorge. Dies gilt auch dann, wenn andere Ärztinnen/Ärzte hinzugezogen werden müssen.

Die beauftragten Ärztinnen/Ärzte können selbst entscheiden, ob sie die durch ODIN in Auftrag gegebene nachgehende Vorsorge unter den vorgenannten Bedingungen durchführen wollen. Wenn sie mit der Gebührenregelung nicht einverstanden sind, müssen sie den jeweiligen Auftrag mit einem entsprechenden Hinweis an ODIN zurückgeben.

Vorsorge ab 01.07.2015 nach DGUV-Grundsatz (Stand: Januar 2016):

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G 4- Hautkrebs
G 8 - Benzol
G 14 - Trichlorethen (Trichlorethylen)
G 15 - Chrom-VI-Verbindungen
G 16 - Arsen-Verbindungen
G 32 - Cadmium-Verbindungen
G 33 - Aromatische Nitroverbindungen (krebserzeugend)
G 36 - Vinylchlorid
G 38 - Nickel
G 40 - Krebserzeugende Gefahrstoffe - allgemein
G 44 - Hartholzstäube
Beruflich strahlenexponierte Personen

Unklare Fälle:

Werden über die in den Empfehlungen des Grundsatzes genannten Untersuchungsmöglichkeiten hinaus weitere Untersuchungen erforderlich, kann eine Kostenübernahme nur nach vorheriger Rücksprache und Kostenzusage durch den jeweiligen Unfallversicherungsträger erfolgen.

Bitte beachten:

Nach einem Beschluss der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wird eine Ausfallentschädigung bei Nichterscheinen eines Versicherten zur Vorsorge nicht mehr bezahlt.